
Wohnen am Nottekanal
Projekt: Wohnen am Nottekanal – Königs Wusterhausen
Städtebauliches Wohnquartier zwischen Natur und urbanem Kontext
Mit dem Projekt „Wohnen am Nottekanal“ entsteht ein modernes, durchgrüntes Wohnquartier in Königs Wusterhausen. Ziel des Entwurfs ist die Entwicklung eines lebendigen Wohnumfelds, das sich sensibel in den bestehenden städtebaulichen Kontext einfügt und gleichzeitig eine eigenständige architektonische Identität schafft.
Städtebauliches Konzept
Das Quartier wird in zwei klar definierte Bereiche gegliedert:
Bereich A: Seniorenwohnen / betreutes Wohnen
Bereich B: Klassisches Wohnen
Diese Struktur ermöglicht eine differenzierte Nutzung und schafft gleichzeitig ein harmonisches Gesamtbild. (vgl. Lage- und Nutzungskonzept, Seite 7–8)
Freiraum & Landschaft
Ein zentrales Element des Entwurfs ist die Integration der vorhandenen Grünstrukturen:
Erhalt und Einbindung des bestehenden Baumbestandes
Fließender Übergang zwischen Quartier und Nottekanal
Gestaltung großzügiger Freiräume und gemeinschaftlicher Aufenthaltsbereiche
Die Grünräume dienen als verbindendes Element zwischen den Gebäuden und fördern die Aufenthaltsqualität. (vgl. Freiraumkonzept, Seite 5 & 11)
Bebauung & Architektur
Die Baukörper sind bewusst versetzt angeordnet, um:
optimale Blickbeziehungen zum Nottekanal zu schaffen
eine aufgelockerte, durchlässige Struktur zu erzeugen
private und halböffentliche Räume klar zu differenzieren
Die Gebäudehöhen sind abgestuft und reagieren auf den Kontext:
4-geschossige Gebäude an den städtebaulichen Kanten
3-geschossige Gebäude im Quartiersinneren
2-geschossige Gebäude in Richtung Naturraum
(vgl. Höhenentwicklung, Seite 10)
Erschließung & Mobilität
Das Quartier wird verkehrsberuhigt organisiert:
Reduzierung des Verkehrs durch Einbahnstraßen-System
zentrale Tiefgarage mit außenliegender Erschließung
klare Trennung von Fuß- und Fahrverkehr
Dadurch entstehen sichere, ruhige Aufenthaltsräume für Bewohner und Besucher. (vgl. Erschließung, Seite 9)
Raumkonzept
Das Projekt setzt auf eine klare Hierarchie von Räumen:
Öffentliche Räume als Treffpunkte und Kommunikationszonen
Semiprivate Bereiche als Übergangszonen
Private Rückzugsräume innerhalb der Gebäude
Diese Struktur fördert Nachbarschaft, Austausch und gleichzeitig individuelle Rückzugsmöglichkeiten. (vgl. Raumkonzept, Seite 13)
Projektdaten
Standort: Königs Wusterhausen
Nutzung: Wohnquartier mit Seniorenwohnen und freiem Wohnen
Maßstab: Quartiersentwicklung
Architekt: Architekturbüro Fawier
Leitidee
Ein durchgrüntes, maßstäblich abgestuftes Wohnquartier, das den Übergang zwischen Stadt und Landschaft neu interpretiert und nachhaltige Lebensqualität schafft.
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